Das ergonomische Büro
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Das ergonomische Büro

Viele Büroarbeiter kennen das Problem: Während man am Morgen noch so vor Energie strotzt, ist am Nachmittag nichts mehr von der Produktivität und Kreativität übrig. Ein ergonomisches Büro kann diesen Durchhänger abwenden. Gleichzeitig kann es auch dabei helfen, Unternehmenskosten zu senken, gesundheitliche Probleme vorzubeugen und Schadensersatzansprüche aufgrund von arbeitsbedingten Krankheiten zu vermeiden.

10 Top Tipps für Ergonomie am Arbeitsplatz

Gesunde, zufriedene Kollegen sind produktiver und kreativer. Man sollte die Wichtigkeit eines ergonomischen Büros also nicht unterschätzen. Eine angenehme Arbeitsatmosphäre lässt sich ganz leicht kreieren und man tut damit nicht nur seinen Mitarbeiter, sondern auch dem Ruf der Firma etwas Gutes. Dies sind die wichtigsten Änderungen, die Sie vornehmen sollten:

Stühle

  1. Lassen Sie sich nicht hängen

    Sitzen Sie aufrecht, um Ihren Rücken nicht unnötig zu belasten. Haltungsfehler können leicht vermieden werden, indem der Bürostuhl und der Schreibtisch richtig eingestellt werden. Wichtig ist, dass die Neigung der Rückenlehne des Stuhls und die Höhe verstellt werden können, um Probleme im unteren Rückenbereich vorzubeugen.

  2. Ran an den Schreibtisch

    Bewegen Sie Ihren Stuhl so nah wie möglich an Ihren Schreibtisch, damit Sie sich nicht nach vorne lehnen müssen, um an Ihr Getränk zu gelangen.

  3. Arme stützen

    Legen Sie Ihre Arme auf der Armstütze Ihres Stuhls ab. Werden die Arme nicht abgestützt, kann dies zu Nacken- und Schulterschmerzen führen. Ihre Schultern sollten entspannt und Ihre Ellbogen im 90°-Winkel positioniert sein.

  4. Mit beiden Füßen auf dem Boden

    Wenn Sie die Höhe Ihres Stuhls verändern, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Füße noch den Boden erreichen. Hängen die Füße in der Luft, riskieren Sie langfristig Folgen, da sich der Druck auf die Beine und den unteren Rücken stark erhöht.

    Tastatur und Maus

  5. Alles nach vorne

    Ihre elektronischen Geräte werden Sie im Büro häufig nutzen und Sie sollten daher so platziert werden, dass Sie sie problemlos erreichen. Für eine ergonomische Platzierung sollten Maus und Tastatur am vorderen Ende des Schreibtischs liegen, sodass Sie Ihre Armlehnen nutzen können und die Arme im rechten Winkel bleiben.

  6. Handgelenke stärken

    Während Sie tippen, ist es absolut notwendig, die Handgelenke gerade zu halten. Sollten Sie dies nicht tun, könnte das langfristig zu ernsthaften Krankheiten wie Sehnenscheidenentzündungen führen. Eine große Hilfe für die richtige Haltung der Hände kann eine Handauflage vor Ihrer Tastatur sein, sodass Ihre Hände stets etwas höher liegen.

    Bildschirm

  7. Geneigter Bildschirm

    Damit Sie alles auf Ihrem Bildschirm gut und klar erkennen, sollte das untere Ende Ihres Monitors leicht zu Ihnen geneigt sein und das obere Ende nach hinten zeigen. Dies hilft auch dabei, grelles Licht zu vermindern – Kopfschmerzen oder trockene Augen kommen so viel seltener vor.

  8. Die richtige Position

    Nutzen Sie einen Monitorständer, Bücher oder Ähnliches, um Ihren Bildschirm auf Augenhöhe zu bringen. Sie sollten Ihren Kopf weder nach oben noch zu stark nach unten neigen müssen, um alles zu erkennen. Ein guter Anhaltspunkt ist es, das obere Ende des Monitors auf Augenhöhe zu halten – so vermeiden Sie auch schmerzhafte Nackenverspannungen.

  9. Achten Sie auf Ihre Augen

    Der Bildschirm sollte nicht zu nahe stehen, damit Sie Ihre Augen nicht überstrapazieren.

    Der Computerbildschirm sollte außerdem den richtigen Abstand zu den Augen haben. Bei einem Bildschirm ab 21 Zoll liegt der ideal Abstand bei 60-70 cm. Software-Programme, die einen Filter über den Bildschirm legen, können die Augenbelastung mindern.

  10. Die 20 20 20 Methode

    Um Ihren Augen etwas Gutes zu tun, sollten Sie alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf etwas gucken, das 20 Fuß (= ca. 6m) von Ihnen entfernt liegt. So können sich Ihre Augen kurz ausruhen, sodass sie nicht zu müde oder trocken werden.

Warum Ergonomie?

In einem unergonomischen Büro mit ungemütlichen Möbeln werden Mitarbeiter schneller müde und frustriert. Wenn Mitarbeiter sich unwohl fühlen oder sogar Schmerzen haben, dann ist es nicht verwunderlich, wenn die Produktivität und die Arbeitsqualität darunter leiden. Das wiederum kann sich schlecht auf das Unternehmensprofil auswirken. Dabei lässt sich das Problem mit unseren Tipps ganz leicht beheben. Und glücklichere Angestellte sind schließlich bessere Angestellte.