Die richtige Schriftart für Ihr Unternehmen wählen
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Die richtige Schriftart für Ihr Unternehmen wählen

Die richtige Schriftart zu wählen, ist nicht immer leicht. Sie sorgt für den ersten Eindruck und sagt somit bereits viel über Unternehmen aus. Es gibt viele Dinge zu bedenken: Welche sind die richtigen Schriftarten für Webseiten, Überschriften und für den internen Gebrauch? Und was ist eine Serifenschrift?

Die Wahl ist komplexer, als man anfangs vermuten würde. Eine kurze Schriftarten-Übersicht und unsere Tipps sollen Ihnen bei der Kaufentscheidung helfen.

Welche Schrift repräsentiert Ihr Business am besten?

Die richtige Schriftart wählen

Wenn Sie eine Identität für Ihr Unternehmen aufbauen möchten, unterschätzen Sie keineswegs die Wichtigkeit Ihrer gewählten Schriftart. Diese hat einen großen Einfluss darauf, wie Ihre Kunden Sie wahrnehmen. Wir haben uns mit dem Typografie-Experten Chris Hardy von X Change Training unterhalten. Er fand heraus, dass verschiedene Schriftarten ganz bestimmte Reaktionen bei ihren Lesern hervorrufen können:

„Sans-Serif-Schriftarten werden als sauber und modern angesehen, während Serif-Schriftarten traditionell und beruhigend wirken. Script-Schriftarten werden hingegen mit

Eleganz, Kreativität und Geschichte assoziiert. Eine Schriftart wird verwendet, um bestimmte Emotionen bei der Leserschaft hervorzurufen und hilft, Ihre Aussage noch weiter zu unterstreichen.”

SERIF

Eine moderne Serifenschrift, wie Times New Roman oder Baskerville, ist deutlich an ihren feinen Ausläufen zu erkennen und signalisiert Respekt und Professionalität. Sie wird unter anderem von der britischen Zeitung The Times genutzt, hat einen hohen Wiedererkennungswert und wirkt beruhigend. Sie eignet sich perfekt für kaufmännische Unternehmen und Anwaltskanzleien, da sie Kunden gegenüber Zuverlässigkeit und Beständigkeit ausstrahlt. Achten Sie genau darauf, wann Sie diese Schriftart wählen, denn nutzt man sie zu häufig, kann das schnell langweilig und fantasielos wirken.

SANS SERIF

Schlicht und modern – Sans Serif wird oftmals mit Vertrauen, Stärke und Stabilität in Verbindung gebracht. Viele junge Unternehmen nutzen Sans Serif für ihre Logos – dazu gehören unter anderem Google und Apple, die sich beide einen seriösen Namen machen konnten. Die moderne Schriftart ist optimal für innovative, zukunftsorientierte Unternehmen geeignet, die gleichzeitig freundlich und einladend wirken wollen. Sie lässt sich leicht auf Bildschirmen lesen, weshalb Sans-Serif-Schriftarten wie Arial und Calibri ideal für online Texte geeignet sind.

SCRIPT

Elegant und anspruchsvoll – Script-Schriftarten imitieren die natürliche Strichführung von Handschriften. Normalerweise wird das dekorative Script eher in Logos und nicht in langen Texten verwendet. Es vermittelt Zuneigung und Kreativität und wirkt glaubwürdig und zuverlässig. Eine Script-Schriftart ist perfekt für Logos von Unternehmen aus dem Luxussektor geeignet. Sie eignet sich jedoch nicht für längere Texte, da ihre Verzierungen sie unleserlicher machen.

Kaufmännische Unternehmen und Anwaltskanzleien können mit der zuverlässigen Schriftart Garamond nicht viel falsch machen. Kreative Technikunternehmen können eine etwas ungezwungenere, klare Sans-Serif-Schrift wie Helvetica wählen. Um Ihrem Logo etwas mehr Glaubwürdigkeit einzuhauchen, verwenden Sie eine dekorative Schriftart wie Edwardian Script. Das mit Kindlichkeit assoziierte Comic Sans wäre hingegen eine schlechte Wahl für offizielle Dokumente und professionelle Präsentationen.

Bevor Sie also eine Schriftart auswählen, denken Sie an Ihre Branche und Markenidentität. Wie möchten Sie auf Ihre Zielgruppe wirken?

Geld sparen mit der richtigen Schriftart

Papierlose Büros liegen zwar ein zukunftsorientierter Trend, jedoch ist er für viele von uns noch immer nicht vollständig umsetzbar. Wir müssen Dokumente und E-Mails häufig ausdrucken, um sie direkt vorliegen zu haben. Doch das muss nicht immer mit hohen Tintenkosten verbunden sein.

Verschiedene Schriftarten haben verschiedene Eigenschaften – einige verbrauchen mehr Tinte und Toner als andere. Die Universität von Wisconsin führte zu dem Thema eine Studie durch, und stellte fest, dass dank einer Änderung der Schriftart in E-Mails von Arial zum effizienteren Century Gothic bis zu 30% Tinte eingespart werden konnte. Bei einem Preis von 10.000$ pro Gallone konnten so riesige Summen gespart werden.

Wir haben die Kosten der verschiedenen Schriftarten einmal genauer unter die Lupe genommen, damit Sie eine informierte Wahl treffen können. Hier finden Sie unser Periodensystem der verschiedenen Schriftarten:

In unserer Tabelle finden Sie die Seitendeckung jeder Tinte in Prozent und die jährlichen Durchschnittskosten für Ihr Unternehmen. Für unsere Berechnungen gingen wir davon aus, dass ein Unternehmen 250 Seiten pro Woche mit einem HP 124A Toner (Ergiebigkeit von 2.500 Seiten) druckt:

Geht man pro Ausdruck von einer standardmäßigen A4-Seite mit Schriftart Arial in Größe 11 aus, dann liegen die jährlichen Durchschnittskosten zum Beispiel bei ca. 536,89€.

Mit diesen Tipps sparen Sie noch mehr

Sie können Ihre Druckkosten noch weiter reduzieren, indem Sie Ihren Drucker nach dem Gebrauch abschalten. Die meisten Drucker schalten sich mittlerweile gemäß EU-Recht nach 30 Minuten selbst aus.

Es lohnt sich zudem, zu hinterfragen, ob ein Dokument wirklich ausgedruckt werden muss. Ist es auch möglich, sich auf das Drucken der wesentlichen Informationen zu beschränken? So lässt sich viel Tinte sparen. Doppelseitiges Drucken ist zudem eine gute Methode, um Papierkosten zu senken.

Wenn Sie betriebsinterne Dokumente drucken, ist Century Gothic die kosteneffizienteste Schriftart. Reservieren Sie teurere, moderne Schriftarten für offizielle Dokumente und die Kundenkorrespondenz, um einen besonders guten Eindruck zu machen. In allen anderen Fällen wählen Sie die kosteneffiziente Alternative. Unter Umständen können Sie mit einer einfachen Änderung der Schriftart also viel Geld einsparen.

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